Endlich Ferien!
Nach einer Woche, die gefühlt einem Survival-Camp glich, atme ich auf. Was war das für ein Chaos! Es ist schon erstaunlich, wie manche Menschen meinen, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben – und am Ende doch die Gabel nehmen.
Da war der Kollege, der mit einer Mischung aus Selbstüberschätzung und Ignoranz glänzte, stets bereit, meine Arbeit doppelt so schwer zu machen. Alles besser zu wissen, aber dann genau das Gegenteil von dem zu tun, was wirklich hilfreich wäre. „Nein, lass mich, ich weiß, was ich tue!“ – ein Satz, der mich in den Wahnsinn trieb.
Ich erinnere mich an den Moment, als ich versuchte, einen Plan zu entwickeln, um das drohende Chaos abzuwenden. Doch kaum hatte ich die ersten Schritte skizziert, hatte ich schon mehr Stolpersteine als Lösungen auf dem Tisch. Denn, Überraschung: Manche denken nur bis zur Nasenspitze und sehen nicht das Minenfeld, das sie hinterlassen.
Stattdessen war ich derjenige, der hinterher die Scherben aufklaubte. Das führte dazu, dass ich mich in meiner Perfektionismus-Falle wiederfand. Alles musste stimmen, alles musste ordentlich sein. Doch manchmal bewirkt genau dieser Drang, es perfekt zu machen, das Gegenteil. Man verliert den Blick fürs Wesentliche und verstrickt sich in Kleinigkeiten, während das Chaos um einen tobt.
Und so saß ich da, umgeben von einem Team, das zwischen „Ich hab’s im Griff“ und „Wo bin ich hier eigentlich?“ schwankte, und fragte mich, wie es möglich ist, dass ich den Laden doch irgendwie zusammenhielt. Irgendwann half nur noch ein tiefer Seufzer – und die Vorfreude auf die anstehenden Ferien.
Jetzt, mit einer Woche Freiheit vor mir, fühlt sich alles wieder leichter an. Endlich Zeit, die Gedanken zu sortieren und neue Energie zu tanken. Ein Hoch auf die Ferien! Kein E-Mail-Wahnsinn, keine To-Do-Listen, die aus allen Nähten platzen. Nur ich, die Sonne und ein guter Kaffee.
Also, auf in die Erholung! Mögen die Kollegen ihre Köpfe wiederfinden, während ich meine Batterien auflade.
Denn nach dieser Woche ist eines klar: Ferien sind nicht nur verdient, sondern absolut notwendig!
X Glenn
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