Ich wartete auf das Tram. Ganz normaler Abend, nichts Besonderes. Ich stieg ein, setzte mich hin – und spürte plötzlich diesen Blick. Als ich mich umsah, traf ich ihn: ein Mann, dunkle Augen, charmantes Lächeln. Ich lächle zurück – höflich, interessiert, aber nicht zu sehr. Doch irgendwie… blieb seine Präsenz. Zu nah. Zu intensiv.
Er setzte sich direkt neben mich 🙄 Und irgendwann nahm ich all meinen Mut zusammen und fragte: „Hey, kennen wir uns?“ Er grinste und sagte: „Noch nicht. Vielleicht.“ Klingt erstmal harmlos – bis er fortfuhr: „Bist du nicht die Schnecke, die ich mal beim Blind Date getroffen hab?“ Ich: „Hm, dein Name sagt mir grad nichts.“ Er: „Na, ich war mal auf einer 🌶️ Swinger-Party. Da war ’ne Helena. Und du siehst genauso ehrlich aus wie sie.“
…Pause.
Diese Art von Pause, in der man kurz nicht weiß, ob man lachen oder 🏃🏻♀️➡️ wegrennen soll.
Denn – ja, ich kenne eine Helena.
Und die sieht tatsächlich verdammt ehrlich aus.
Das ist nämlich meine Mutter. Er wurde blass 😳😲😵💫 Ich lächelte süß. „Ach, hattest du also Spaß mit meiner Mom?“ Sein Gesicht? Ein Gedicht.
Er stotterte nur noch: „Ich… äh… ich muss raus!“
Und zack – weg war er.
😂
Natürlich habe ich keine Mutter, die Helena heißt.
Aber sagen wir so: es war die unterhaltsamste Tramfahrt seit Langem.
Zwei Tipps für die Herrenwelt:
- 1. Ein Kompliment darf charmant sein, nicht klebrig.
- 2. Knoblauchgeruch ist kein Parfum.
Und was lernen wir daraus?
Manche Begegnungen sind wie ein schlechter Duft – sie bleiben länger, als uns lieb ist.
Alles Liebe 💜 eure Sophie
Hinterlasse einen Kommentar