Willkommen 2026.
Ein neues Jahr fühlt sich für mich nie wie ein Reset an. Eher wie das Umblättern einer Seite, die noch warm ist vom letzten Satz. 2026 beginnt nicht laut, nicht hektisch – sondern ruhig, bewusst und mit dieser leisen Vorfreude, die sagt: Da kommt noch etwas Gutes.
Die letzten Wochen waren geprägt von Nähe. Weihnachten verbrachte ich mit meiner Familie und meinen engsten Freund:innen. Keine großen Dramen, keine perfekten Inszenierungen – dafür ehrliche Gespräche, Lachen, gutes Essen und dieses Gefühl von Zuhause, das man nicht planen kann. Genau diese Momente erinnern mich jedes Jahr daran, worauf es wirklich ankommt.
Der Jahreswechsel selbst führte mich nach Stuttgart. Ein Neujahrs-Ausflug mit meinem Partner, fern von Erwartungen, dafür nah beieinander. Neue Stadt, alte Gedanken, neue Gespräche. Manchmal braucht es genau das: einen Tapetenwechsel, um zu merken, wie sehr man im eigenen Leben angekommen ist.
2025 war für mich ein intensives Jahr – kreativ, emotional, lehrreich. Ein besonders großer Schritt war die Gründung meines Labels HOUSE OF KINDNESS. Ein Herzensprojekt, das nicht nur meinen Namen trägt, sondern auch meine Haltung. Gemeinsam mit vier Künstler:innen durfte etwas entstehen, das für mich mehr ist als Musik oder Kunst: ein Raum für Geschichten, Verletzlichkeit und Ehrlichkeit. Mehr dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt erzählen – denn dieses Kapitel hat gerade erst begonnen.
Mit all dem kamen auch neue Einsichten über mich selbst. Ich habe gelernt, genauer hinzuhören – mir selbst gegenüber. Grenzen klarer zu setzen. Mich nicht kleiner zu machen, nur um dazuzugehören. Und mir einzugestehen, dass Weiterentwicklung nicht bedeutet, jemand anderes zu werden, sondern mehr man selbst.
Meine Ziele für 2026 sind deshalb weniger laut, aber umso klarer. Ich möchte Projekte umsetzen, hinter denen ich voll stehen kann. Geschichten erzählen, die bleiben. Menschen erreichen, ohne mich dafür zu verbiegen. Ich möchte mutig sein – nicht im Sinne von „höher, schneller, weiter“, sondern im Sinne von ehrlich, offen und verbunden.
Es warten Projekte, auf die ich mich jetzt schon freue. Dinge, die sich richtig anfühlen. Und das ist vielleicht das größte Geschenk: zu spüren, dass man auf dem eigenen Weg ist – auch wenn man das Ziel noch nicht ganz sieht.
2026 darf wachsen. Darf überraschen. Darf leise sein und trotzdem kraftvoll.
Und ich gehe hinein mit Neugier, Dankbarkeit – und der Lust auf neue Abenteuer.
Willkommen im neuen Jahr. Willkommen im nächsten Kapitel.
x Glenn
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